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18. Oktober 2011 / RBrosowski

Das Thema Feinstaub lebt

Feinstaub ist bei den Umweltorganisationen ein Trendthema, ähnlich Ozon und Kernenergie. Es zieht immer und wird gerne gespielt. Gerade beim Feinstaub bliebt oft die Sachlichkeit dann vor der Tür. Die absoluten Feinstaubbomben – die Zigaretten – werden nie mit dem Thema in Verbindung gebracht. Wohl aber der Diesel-Motor. Das ist der universellste Bösewicht, den es gibt. Mich wundert es, dass er nicht auch für schlechtes Wetter verantwortlich gemacht wird.

Ende September ist ein Artikel auf telepolis erschienen, auf den ich gerne hinweisen will. Es wurden Messungen gemacht und der Feinstaubausstoss gemessen. Doch diesmal war nicht der böse Diesel dran, sondern der hochgelobte Benzinmotor. Genauer gesagt die Fahrzeuge mit den Direkteinspritzermotoren.

Und jetzt raten sie mal, was passiert ist. Richtig: die Benzinmotoren waren nicht in der Lage die Feinstaubgrenzwerte einzuhalten, die für Dieselmotoren der Stufe Euro 5 gelten. Für Benzinmotoren gelten – im Gegensatz zu den Dieseln – schlicht und ergreifend keine Grenzwerte für Feinstaub. So darf ein Benziner die Luft mit Feinstaub im wahrsten Sinne vollpumpen, während der Diesel gefiltert wird.

Nun kann man von der Feinstaubhysterie wohl halten, was man mag. Ich persönlich halte sie für arg übertrieben. Ein Fakt ist aber: auch hier ist die Diskussion nicht sachlich. Wenn man im Strassenverkehr einschreiten will und ihn dort bekämpfen wollte, dann müsste man ja gegen die grössten Verursacher vorgehen. Und das sind bei den Neuwagen heute die Benziner – und nicht die Diesel. Aber wie heisst es so schön.

Es kann nicht sein, was nicht sein darf.

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