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29. Dezember 2012 / RBrosowski

Zum Jahresende: gekaufte Kommentare

Vor dem Jahresende habe ich einen sehr lesenswerten Artikel in der Basler Zeitung gefunden. Es geht um gekaufte Kommentare.

Schon immer hatte ich irgendwie den Verdacht, dass in den Kommentarspalten von 20min.ch, tagesanzeiger.ch, bazonline.ch, blick.ch und wie sie alle heissen, es nicht so ganz mit rechten Dingen zugeht. Immer wenn ein politisch interessantes Thema ansteht, sind die Kommentarspalten voll. Geht es um die EU, um Ausländer, speziell um Deutsche oder Asylbewerber, um die Personenfreizügigkeit, den Fluglärmstreit oder andere Themen, die gerne emotional und nicht sachlich ausgetragen werden, gibt es plötzlich teils hunderte Kommentare. Viele davon ähneln gewissen Parteiprogrammen.

Ich selbst konnte nie so richtig glauben, dass wirklich hunderte von Menschen Zeit haben, kurz nach Erscheinen eines Artikels die üblichen „EU, Deutsche, Asylbewerber usw. sind böse“ Kommentare abzugeben. Auch glaube ich, dass das Mitteilungsbedürfnis einfach nicht ausreicht. Haben sie wirklich den Drang, unter jeden Artikel mit der Personenfreizügigkeit „der Bundesrat hat uns belogen“ schreiben zu müssen?

Nun habe ich eine Erklärung, woher diese Kommentare kommen. Sie werden schlicht gekauft. So kann man dann auch die Meinung beeinflussen. Ob es fair ist, wenn mit Geld eine Meinung gekauft werden soll oder der Demokratie würdig, sei da mal hingestellt.

Den Artikel finden Sie hier. Eine PDF Version habe ich hier parat gestellt (Quelle bazonline.ch).

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