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12. Januar 2013 / RBrosowski

Kriminacht – Kulturtage Bad Zurzach

Aufgang zur Kriminacht

Aufgang zur Kriminacht

Auch dieses Jahr fand in Bad Zurzach eine Kriminacht statt, die im Rahmen der Kulturtage organisiert werden. Die Kriminacht ist eine Lesung, bestehend aus mehreren Teilen. Wer zu dieser hin wollte, musste erst einen düsteren Aufgang hinauf. Spielstädte für dieses Jahr war die Propstei in Zurzach.
Mitra Devi und Barblin Leggio

Mitra Devi und Barblin Leggio

Den Auftakt der Kriminacht machten Mitra Devi und Barblin Leggio. Zwei Schwestern, die eine Schauspielerin, die andere Autorin, die sich gleich mehrere Bücher und Gedichte vorknöpften. Sie teilten sich die einzelnen Geschichten jeweils auf. Während die Autorin den Hintergrund erzählte, spielte die Schwester dann die einzelnen Parts der Akteure. Eine sehr lebhafte Erzählweise, die ich nur empfehlen kann. Viel Spass und grosse Spannung waren garantiert.
Ursula Poznanski

Ursula Poznanski

Nach einer Pause ging es weiter mit dem zweiten Teil. Ursula Poznanski stellte ihr Buch „Saeculum“ vor. Die Geschichte ging um einen Mord, der jedoch ungewöhnlich beginnt. Auf der Leiche finden sich geografische Koordinaten, die die Ermittler zu einem Geocache führen. Von einem jüngeren Mitglied der Polizei auf die Fährte geführt, was dieses Geocaching eigentlich ist, finden sie dann heraus, wie sie mit dem Mörder wohl mithalten können. Im Anschluss stellte sich die Autorin dann noch Fragen der Besucher.

Das hier ein modernes Thema der Generation-Smartphone mit einem Mordfall kombiniert wird, macht die ganze Szenerie natürlich sehr interessant – eben auch für Neueinsteiger beim Lesen. Aber Achtung: obwohl die Autorin durch Jugendliteratur gross wurde – dieses Buch ist keine.

Andrang bei der Kriminacht

Andrang bei der Kriminacht

Die letzte im Bunde war dann Andrea Maria Schenkel, die ihr Buch „Finsterau“ vorstellte. Eine Kriminalgeschichte, die nicht klassisch aus der Perspektive eines Ermittlers geschrieben ist, sondern verschiedene Perspektiven und auch verschiedene Zeitebenen darstellt. Während der Mord kurz nach dem zweiten Weltkrieg stattfand, wird der Fall erst rund zwei Jahrzehnte später wieder aufgerollt. Im Buch werden verschiedene Sichten auf die Welt und alte bayerische Werte aufgegriffen. Auch im Anschluss dieser Lesung stellte sich die Autorin den Fragen der Besucher, die jedoch schon merklich müde geworden sind. Die Nacht neigte sich dann dem Ende zu.
Autorin im Gespräch

Autorin im Gespräch

Die Kriminacht war dieses Jahr gut besucht und die Reihen lichteten sich mit zunehmender Stunde kaum, was wohl an der Qualität der Autoren aber auch durchaus auch am Interesse des Publikums gelegen hat. Wer wollte, konnte sich die vorgestellten Bücher direkt vor Ort kaufen. Bei Interesse: es wird wohl nicht die letzte Kriminacht gewesen sein, nächstes Jahr geht es weiter.

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