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9. April 2015 / RBrosowski

EOS 750QD in Zurzach – die Vollautomatische

EOS 750QD mit 70-300mm DO Objektiv

EOS 750QD mit 70-300mm DO Objektiv

Vor einigen Tagen habe ich die EOS 5000 als die einfachste aller EOS Kameras bezeichnet. Meine letzte Begleiterin durch Zurzach war von den reinen Einstellmöglichkeiten her noch einfacher gestrickt, doch in einem erheblich professionelleren Gehäuse untergebracht.

Die Canon EOS 750QD war die vollautomatisierte EOS schlechthin. Der Stellschalter lässt dem Nutzer eigentlich nur zwei Optionen: Programm oder Selbstauslöser. Ansonsten gibt es noch den Batterientest – vielmehr ist nicht möglich.

Ok, eine Ausnahme gibt es. Diese EOS war die erste mit eingebautem Blitz. Aber einfach hochklappen ist nicht. Wird der Blitz eingeschaltet, klappt er dann und nur dann hoch, wenn das 6-Feld Belichtungssystem der Meinung ist, Gegenlicht zu erkennen oder wenn die Belichtungszeit zu lang wird. Doch lange erfreuen kann der freudige Besitzer sich am Blitz nicht. Denn er klappt automatisch zurück. Ja, richtig gelesen, völlig automatisch. Die 750er war die erste EOS mit integriertem Blitzlicht überhaupt – und die einzige bisher, bei der das Blitzlicht nicht nur automatisch ausklappen kann, sondern auch sich gleich wieder selbst aufräumt.

Als Canon die Kamera herausbrachte, war das Jahr 1988. Die EOS Serie war gerade erst eingeführt und das erste Line-up wurde hingestellt. Mit der 650 gab es die Ur-EOS, die 750 war darunter angesiedelt, eine 850 (Bericht wird folgen) war nochmals darunter und ohne Blitz unterwegs. Die 750 ähnelt der 650 in vielen Eigenschaften. Sie ist gänzlich aus Metall gefertigt, wirkt sehr solide, arbeitet mit einer 2CV5 Batterie und teilt einige Systeme mit der damals besseren 650. Wer nicht die ganzen Optionen der 650 oder gar 620 brauchte, war hier wohl sehr gut aufgehoben.

Aus kreativer Sicht ist die 750 jedoch kein guter Kauf. Sie können im Prinzip nichts einstellen. Sie macht alles vollautomatisch. Es ist nicht mal möglich, sie zum Blitzen irgendwie zu zwingen. Eine eigenwillige Konstruktion, die auch im Sucher keine Angaben macht, welche Belichtungszeiten und Blenden genutzt werden.

Das QD steht für Quartzdate. Sie kann das Datum der Aufnahme einblenden. Ich habe es nicht aktiv genutzt, doch es funktioniert auch im Jahr 2015 noch.

Doch nun genug geredet, schauen wir doch etwas in Zurzach herum.

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